ZOOM Ausstellung „Wolfgang Amadé“
Wolfgang Amadé – ein ganz normales Wunderkind
Eine Mitmachausstellung für Kinder von 6 bis 12 Jahren

Wolfgang Amadé – ein ganz normales Wunderkind

Eine Mitmachausstellung für Kinder von 6 bis 12 Jahren

Wie war dieser Mozart eigentlich als Kind? Was hat er als Kind komponiert? Welche Spiele hat er gespielt und warum ist er soviel herumgereist? Außerdem ging er gar nicht zur Schule und konnte trotzdem mehrere Sprachen sprechen. In der großen Mozart-Ausstellung dreht sich alles um Mozarts Kindheit und die Zeit, in der er aufgewachsen ist.
Laufzeit:
  • 05. April 2006 - 23. November 2006
Im Rahmen des Wiener Mozartjahrs 2006 und in enger Kooperation mit dem Da Ponte Institut entstand diese Ausstellung, in der das Kind Mozart den jungen BesucherInnen als Identifikationsfigur diente. Neben der Biografie Mozarts ging es auch um die Alltagsgeschichte des 18. Jahrhunderts. Die Kinder erlebten Mozarts Reisen durch Europa, lernten die Familie Mozart, Wirtshaus und Apotheke kennen, erfuhren über die Hygiene und Medizin des 18. Jahrhunderts und was man gegessen hat und wie Mozart und Adelige lebten. Von Mozarts Musik waren vor allem seine frühen Werke zu hören, die er bis zu seinem 12. Lebensjahr komponiert hat. Die Kinder entdeckten welche musikalische Fähigkeiten Mozart bereits hatte, als er so alt war wie sie. Im „Musikstudio“ probierten die Kinder Instrumente aus und versuchten, Sequenzen aus Mozarts Werk am Computer neu zu mischen.

Ein riesiger Bühnenraum mit vielen Kulissen, Requisiten, Kostümen und Instrumenten wartete darauf, von den Kindern entdeckt zu werden. Wie anstrengend die langen Reisen in der Kutsche für Mozart wohl gewesen sein mussten. Da hatte er viel Zeit zum Spielen, Lernen und Klavierüben. Als Wunderkind hat Wolfgang Amadé mit seiner Musik Kaiserinnen und Könige in ihren feinen Salons unterhalten. Die Kinder tauchten in diese Welt voller Spiegel, prunkvoller Kleider, Puder, Perücken, Schminke und Parfum ein und perfektionieren Hofknicks, Verbeugung und Menuettschritte. Dass es nicht immer so vornehm zuging, erlebten sie im Wirtshaus und im Schlaflager. Schreibstube, Apotheke und Barbier verrieten noch mehr spannende Details aus dem Leben des kleinen Knaben Mozart. In der Ausstellung hörten die Kinder auch Musik von Mozart, vor allem die Stücke, die er als Kind komponiert hat. Verschiedene Instrumente warteten darauf, von den Kindern ausprobiert zu werden und am Computer konnten Sequenzen aus Mozarts Musik neu gemischt werden.