ZOOM Ausstellung „Der fliegende Koffer“
Der fliegende Koffer – Eine Reise nach Ghana
Eine Mitmachausstellung für Kinder

Der fliegende Koffer – Eine Reise nach Ghana

Eine Mitmachausstellung für Kinder

Die Ausstellung Der fliegende Koffer - Eine Reise nach Ghana – übernommen von Neues Universum e. V., Berlin - zeigte, dass auf spielerische Art und Weise Interesse für eine uns fremde Kultur geweckt werden kann. Mit unkonventionellen Mitteln wurde den Kindern die Alltagskultur Ghanas näher gebracht.
Laufzeit:
  • 26. März 1996 - 05. Mai 1996
Integrierten Bestandteil der Ausstellung bildeten verschiedene Workshops, die von in Wien lebenden GhanaerInnen betreut wurden. Der dabei entstandene Dialog brachte nicht nur einen Gewinn an Authentizität, die Ausstellung wurde dadurch sowohl für die BesucherInnen wie auch für die MitarbeiterInnen zu einem Erlebnis der besonderen Art. Die Präsentation eines afrikanischen Landes wurde von Schulklassen und EinzelbesucherInnen sehr positiv aufgenommen. Es konnte damit der oft oberflächlichen Betrachtungsweise des afrikanischen Kontinents entgegengewirkt werden.
Den Beginn der Ausstellung bildete eine prächtige Präsentation von Königsgewändern und Königsinsignien der Ashanti, des mächtigsten Volkes Ghanas, die die BesucherInnen auf eine andere Welt einstimmte.
Erst einmal angekommen konnten die BesucherInnen verschiedene Stationen mit Werkstätten besuchen: am Recyclingstand wurde gezeigt, wie aus alten Dingen wie z.B. Blechdosen Kinder in Ghana Spielzeug herstellen.
Der Mammy Lorry, ein original Buschtaxi aus Ghana, lud die Kinder zur Weiterreise ein. Durch den "tropischen Regenwald" – einer Klanginstallation – in dem Tiere und Geräusche des Regenwaldes zu hören waren, ging es zur Werkstatt, die sich der Kunst des Adinkra-Druckes einer sehr alten, in Ghana noch heute ausgeübten Handwerkstradition, widmete. Im dazugehörigen Workshop gab es die Möglichkeit, selber einen Stempel mit einem Symbol zu entwerfen, um damit einen Stoff oder ein T-Shirt zu bedrucken.
Nach dem Besuch des afrikanischen Beautysalons, in der man sich eine afrikanische Frisur mit bunten Zöpfen machen lassen konnte, ging es weiter in den Kleiderworkshop, in dem die Kinder nach Herzenslust Kleider anprobierten; für die Mädchen gab es bunte Tücher oder Schürzen und für die Jungen Kentestoffe oder Smocks. Auch durften große Strohhüte nicht fehlen, die in Ghana zum Schutz vor der Sonne getragen werden.
Im Trommelworkshop schließlich lernten die kleinen BesucherInnen nicht nur etwas über die Sprache der Trommeln, sondern hatten auch die Möglichkeit zu tanzen und zu singen.

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