Was ist die Agenda 2030?

Die Vereinten Nationen haben einen Plan. Dieser Plan heißt: Agenda 2030. Der Plan soll bis zum Jahr 2030 umgesetzt sein. In diesem Plan steht: Was sind die Ziele für die Zukunft? Und wie können wir die Ziele erreichen?

 

Was steht in der Agenda 2030?

In der Agenda 2030 stehen 17 Ziele. Diese Ziele haben einen Namen: 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung.
 

Was heißt nachhaltige Entwicklung?

Nachhaltig heißt: für eine lange Zeit. Den Menschen soll es in Zukunft immer gut gehen. Nicht nur für kurze Zeit. Wir müssen also überlegen: Was müssen wir jetzt tun, damit Menschen auch in 100 Jahren noch gut leben können. Denn allen Menschen soll es jetzt und in Zukunft gut gehen!



Für alle die noch mehr über die "Agenda 2030" wissen wollen:


Der offizielle Titel heißt...
Transformation unserer Welt: die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung.

Die Agenda 2030 ist eine Vereinbarung: Alle 193 Staaten der Erde, die zu den Vereinten Nationen gehören, haben sich verpflichtet, unsere Welt gemeinsam zu transformieren und zum Besseren zu verändern. Die Agenda 2030 wird auch als „Weltzukunftsvertrag“ bezeichnet.

Vereinte Nationen
Zu den Vereinten Nationen gehören fast alle Staaten der Erde. Gemeinsam wollen sie den Frieden auf der Welt sichern, die Menschenrechte schützen und die Zusammenarbeit der Staaten untereinander fördern.

Niemanden zurücklassen!
Auf dem Weg in eine bessere Zukunft soll besonders auf die Schwächsten und Verwundbarsten geachtet werden. Deshalb ist das übergeordnete Prinzip der Agenda 2030: Niemanden zurücklassen! Leave no one behind!

17 globale Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, kurz: SDG)
Die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele werden mit 169 Unterzielen genauer beschrieben. Das klingt komplizierter als es ist! Bei jedem Ziel (SDG) gibt es einfach zusätzliche Erklärungen. Ein Beispiel:
Beim SDG 2 „Kein Hunger“ denken wir sofort daran, dass das heißt: es soll niemand auf der Welt Hunger leiden. Das ist richtig! Aber in dem Ziel ist zum Beispiel auch enthalten, dass die Vielfalt der Samen von Pflanzen, die wir Menschen essen können, geschützt werden muss.